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Friedrichplatz⚠️Umbennenung möglich!


Friedrich Wilhelm IV war König von Preußen und regierte vom 07.06.1840 bis zum 02.01.1861. Friedrich Wilhelm IV stand vor den Herausforderungen der Industriellen Revolution und dem wachsenden Pauperismus (Massenarmut des 19. Jahrhunderts). Die Regierungszeit von Wilhelm IV wird in drei Regierungsphasen unterteilt. In der ersten Regierungsphase von 1840-1848 machte Friedrich Wilhelm IV viele Zugeständnisse gegenüber der nach politischer Teilhabe strebenden Bevölkerung. Damit sollten die Bestrebungen nach einer preußischen Verfassung kleingehalten werden. 1848 fand die Revolution von 1848/49 statt. In dieser Revolution stellten sich in verschiedenen Teilen Europas die Bevölkerungen gegen das Herrschaftssystem auf Grund von gesellschaftlichen Missständen. Dies leitete die zweite Regierungsphase Wilhelms von 1848-1849 ein, in der er genau gegensätzlich zu den Zugeständnissen der ersten Phase handelte und die revolutionären Bestrebungen im Königreich Sachsen, Großherzogtum Baden und in der Pfalz militärisch niederschlagen ließ. Dies trug entscheidend zum Ende der Revolution bei. In der dritten Regierungsphase änderte Friedrich mehrmals die Verfassung um eine konstitutionelle Monarchie - also eine Monarchie, in der die Macht des Monarchen durch eine Verfassung beschränkt wird - zu errichten. Einige Bauten, die unter Friedrich Wilhelm IV errichtet wurden, gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe (z.B. der Kölner Dom, welcher zwar 1248 begonnen, aber 1880 vollendet wurde). Kritik: Wie so oft in der Geschichtswissenschaft gibt es auch zu dieser Person unterschiedliche Auffassungen. Zum Beispiel kritisiert der Historiker Heinrich Lutz den Friedrich Wilhelm IV in seiner Passivität bei wichtigen sozialen Fragen. Friedrich Wilhelm IV soll nach A. Oster ebenfalls als eine Person gesehen werde, die politisch nicht in die Zeit gepasst hat und ein Scheitern des Lösens der modernen Probleme darin sah, dass Friedrich Wilhelm die revolutionären Bestrebungen als Gottesstrafe ansah und nicht als Reformimpuls. Die Historiker Barclay und Kroll hingegen führen in etwa an, dass die Beurteilung immer mit den Maßstäben der damaligen Zeit einhergehen müssen. Insofern hätte Friedrich Wilhelm IV mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln das beste versucht um die Gesellschaft der anbrechenden Moderne und des aufkommenden Industriezeitalters zu harmonisieren.

Wird meine Straße umbenannt?

Die vorliegenden Informationen lassen eine nicht unerhebliche Wahrscheinlichkeit für eine Umbenennung vermuten.

Zur Person

Person
Vermutlich nach Friedrich IV.
Geschlecht
männlich
Hintergrund
-

Zum Ort

Name
Friedrichplatz
seit
1/28/76
Stadt
Mönchengladbach
Bezirk
Nord
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